Mit der Eröffnung des Forschungsgebäudes „Der Simulierte Mensch“ (SiM) in Berlin entsteht ein neuer Ort für die enge Zusammenarbeit von Ingenieurwissenschaften und Medizin. Auf dem gemeinsamen Campus von Charité und TU Berlin werden hier künftig biologische Prozesse über Disziplingrenzen hinweg untersucht, von ganzen Organsystemen bis hin zu den zugrunde liegenden molekularen Mechanismen.
Auch UniSysCat ist im SiM vertreten: Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Juri Rappsilber, Sprecher des Clusters, zieht in das neue Gebäude ein. UniSysCat bringt dabei seine Expertise in der Analyse und Kontrolle von Reaktionen auf molekularer Ebene ein, insbesondere mit Blick auf katalytische Prozesse in komplexen biologischen Systemen.
Diese Perspektive eröffnet neue Ansätze für die Entwicklung innovativer Therapien: Ein besseres Verständnis molekularer Wechselwirkungen und die Anwendung katalytischer Technologien kann dazu beitragen, gezielt in Krankheitsprozesse einzugreifen und neuartige Wirkmechanismen zu erschließen.
Im Zusammenspiel mit experimentellen und technologischen Plattformen im SiM – von zellbasierten Modellsystemen bis hin zu datengetriebenen Ansätzen – stärkt UniSysCat die Verbindung zwischen Grundlagenforschung und medizinischer Anwendung.